04.01.2008

Das "Ende" des "Relativismus"


Ein epistemologischer Relativist wäre keiner, wenn er zu seiner Ansicht, daß zu jedem Satz auch sein Gegenteil wahr sein könne, das Gegenteil zuließe. Freilich ist er auch keiner, wenn er es nicht zuläßt.
Also gibt es keinen epistemologischen Relativismus.




Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Das ist wahrhaftig die Debatte in einem logischen Schluss.

Benni Bärmann hat gesagt…

Nene, der Satz vom ausgeschlossenen Dritten is ja nun mal auch gar nich war nich oder doch, deswegen gildet das nich.

Sand hat gesagt…

Das hängt, würde ich sagen, stark vom Konkretum ab. Das Satz v.a.D. gilt sicher nicht uneingeschränkt, aber für mein Beispiel schon. Der Witz an diesem kleinen paradoxen Text ist nur, daß der Satz v.a.D. nicht für die Relativisten (bzw. die Vertreter der obengenannten These) gilt. Unterstellt man ihnen dann die Anerkennung dieses Satzes, (wie ich es oben stillschweigend tue), widerlegen sie sich natürlich selbst. Leider sind die meisten von ihnen nicht so dumm...

Aber gut, hast recht: there's the rub.

 
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